Donnerstag, 6.8.2020, 2400, WT5

20200806 blauLiebe Fans,

20200806 screenshotzwei Themen prägten den heutigen den Tag. Blau, so blau, und: Wo ist die Rutschmarke? Mit Blauthermik beschreibt der Segelfliegende den Zustand der Atmosphäre, der zwar Aufwinde bietet, diese aber nicht mit den geliebten Cumuluswolken gezeichnet sind. Und das macht das Auffinden der Bärte (so werden die Aufwinde im Fachjargon genannt, warum kann ich nicht erklären) eher schwierig. Der Sonntagspilot trifft dann meist zufällig auf diese Energiespender, der Könner ahnt zumindest deren Lokalisation. Wenn nun mehrere Piloten wie in unserem Wettbewerb zusammen fliegen, bleibt man besser zusammen und grast den Kurs breitflächig ab, bis einer einen guten Aufwind zieht. Dann stürzen alle dahin und kurbeln (Fachsprech für kreisen) im Pulk, wie ein Storchenschwarm. Genau so bewegten wir uns heute über den Parcour, den Jörg und Jan-Peter ausgesteckt hatten. Die Großen über Suhl und Titschendorf im Thüringer Wald über 436 Kilometer und die Kleinen über 215 bzw. 315 km. Das hatte schon besondere Spannung. Bemerkenswert war, wie diszipliniert die Teilnehmenden beim Kurbeln miteinander umgingen. Jeder passte auf den anderen auf, damit sich keiner im Aufwind zun nahe kam. Ihr könnt unsere Rennen online verfolgen z.B. bei Glidertracker. Und die Ergebnisse findet Ihr wie immer bei Soarinspot. Morgen wird es wieder Blau. viel Trinkwasser

Die Rutschmarke wurde gesucht heute von Beamten des Luftfahrtbundesamtes LBA. Die Inspektoren von der ACAM prüften stichprobenhaft die Lufttüchtigkeit einzelner Flugzeuge. Alle Fälle zeigten keine wesentlichen Beeinträchtgungen. Bis zB. das Fehlen dieser Rutschmarke am Rad. Die Untersuchung diente zum Erhalt der Luffttüchtigke Und eine Rutschmarke ist eine Kennzeichnug.

sh

 

Mittwoch, 5.8.2020, 2400, WT4

20200805 DDGuten Abend liebe Freundinnen und Freunde de Wetzlarer Woche!

Bergfest nennt der segelfliegende Sportsmensch die Mitte eines Wettbewerbs. Den Zeitpunkt, an dem die Häflte des Wettbewerbs um ist. Heute haben wir dies zünftig begangen mit Grillfaasch und Schoppe. Nicht nachdem wir ebenso zünftig unsere Aufgaben erledigt hatten, zumindest die, die teilgenommenen haben. Manch einer wurde durch Zahnschmerzen oder die Hitze vom Start abgehalten. Immerhin konnten wir bisher an vier von vier Wettbewebstagen fliegen. Einzelne nahmen sich Auszeit. Heute musste dei Advanced um Frankfurt rum  Hier seht Ihr AlfaTängo und DeltaDelta aus dem Cockpit der "4" von Jan-Peter fotografiert bei der Rheinquerung bei Bingen. Die kleineren Klassen flogen Dreiecke um Wenden im Thüringer Wald bzw. Rhön. Die Thermik war gut, bei wenig Wolken nicht immer gut zu finden.

20200805 bingen

 20200805 mehrere

 

Dienstag, 4.8.2020, 2400, WT3

20200804 WZ
20200804 Kölner
20200804 AT

Guten Abend Fans,

ja, spät, sehr spät gibt es Bilder. Tschuldigung, wir hatten noch eingehende Schilderungen des Erlebten und mussten dies in großer Runde unter üblichen Bedingungen verarbeiten. Eigentlich sind keine Worte nötig für den Kenner, wenn man sich den Himmel von heute betrachtet. Oben seht Ihr das Wolkenbild morgens über Wetzlar und das öffnete das Herz des Segelfliegenden. Schon früh reiten sich die Cumuli, unsere liebsten Wolken. Alles wie vorhergesagt. Unser Startplatz lag wieder mal am Rand des guten Wetters und alle Starterklassen mussten Richtung Westen wenige Kilometer vorstoßen, um ab dem Rhein fantastische Bedingungen zu finden. Die große Klasse musste bis Aachen und zurück, die kleineren in die gleiche Richtung mit Wenden etwas kürzer in der Nordeifel.  Im zweiten Bild seht Ihr den Blick in die Kölner Bucht, die ein schnelles Vorankommen versprach, wenn man es richtig anstellte. Und das kann Tobias mit seiner AlphaTängo (Bild 3). Der zeigte es wieder allen, was man aus zerissener Thermik holen kann. DeltaDelta aus Hirzenhain konnte mithalten und belegte Rang 2 in der Advanced. In der ClubClub belegten die beiden Nauheimer die ersten Plätze. Lars führt die Gesamtwertung an vor Xaver vom gastgebenden VfL. Die Standard-Klasse wird von Stefan aus Ludwigshafen vor dem Discus des LFV Mainz angeführt. Morgen wieder ein Wertungstag, es wird vermutlich in den Thüringer Wald gehen. Die Spannung bleibt. Wir sehen uns morgen abend zum Bergfest. sh

Montag, 3.8.2020, 2330, WT2

20200804 viele
Guten Abend Freunde,

20200804 arcenheute war unser Wetterraum über dem Rothaargebirge, wenn man hingekommen ist. Leider zog die Regenfront mittags über unseren Platz zum Ende des Startbetriebs. Die Advanced-Klasse und ein Teil der Sportsman kamen noch weg und gingen auf Strecke. Das letzte Starterfeld, die Intermediate-Klasse, musste dann einvernehmlich neutralisiert werden. Keiner hätte nach dem Schauer da die Aufgabe noch geschaft. Die Advanced kamen alle rund über Schameder (Kreis Siegen), Warburg (Kreis Höxter, NRW) und zurück. Bei den Sportsman gewann unser Xaver vom VfL das Rennen über Schameder und die Skisprungschanze in Willingen, Waldecksches Upland. Eine tolle Leistung von allen, da die Arbeitshöhen schon spannend waren und die Thermik durch hohe Bewölkung über weite Strecken behindert wurde.

Bei Burger (Hammer, Timo) und Kaltgetränken wurde am Abend das Erlebte eingehend vertieft. Gerd berichtete mit eindrücklichen Bildern über seinen einmaligen Flug im Juni von Neu Anspach über Niederöblarn (Österreich) nach Puimoisson in Südfrankreich. Sehr beeindruckend und für Alpenflieger ein Ansporn, der zeigt was alles möglich ist.

Morgen bleibt es fliegbar und am dritten Wertungstag werden Cumuli und Basishöhen um 1600m vorhergesagt. Durch die Feuchte können die Wolken aber breitlaufen und Sonneneinstrahlung und damit Aufwind einschränken. Wir sind gespannt, welche Aufgabe unsere Tasksetter in die Wetterküche zirkeln. Die Grand Prix Wertung bietet allen Piloten weiter die Chance auf entscheidende Punkte.

Bis moijee, sh 

Sonntag, 2.8.2020, 2300, WT1

Guten Abend, liebe Fans.

Der Auftakt der WW2020 war dann doch sehr gut gelungen, trotz Virus. Über 30 Segelflugzeuge haben wir innerhalb zwei Stunden  in die Luft bekommen. Das Bodenteam arbeitete konzentriert und effektiv. Die Tasksetter, Jan-Peter und Jörg, hatten sich mit den Wettermoderllen sehr gut vorbereitet und Recht gehabt. Ab Mittag baute die Thermik der Rückseite der Front Richtung Westen immer mehr auf. Nach ein bisschen Gebastel waren im guten Wetterraum am Mittelrhein und in der Eifel sehr schnelle Flüge möglich mit Basishöhern bis 2200 Meter. Die ClubClub-Klasse und die ClubStandard (ja, Neudeutsch-Denglisch "Sportsman/Intermediate") mußten über Montabaur und Nastättten wieder zurück. Die Advanced-Fortgeschrittenen waren in Utscheid bei Bitburg in der Eifel. Am Ende hätten wir noch eine Stunde länger fliegen können, so gut war die Entwicklung. Wider Erwarten. Ok,  einzelne Außenlander bleiben nicht aus, aber alle hatten großen Spaß und nix ging kaputt. Für alle ein schöner Auftakt der WW2020, natürlich alles mit Abstand.  Die Ergebnisse findet Ihr bei Soaringspot.
20200802Wolfgang
20200802aufgabe

20200802feldbriefing

 

Sonntag, 2.8.2020, 1000, WT1

Moijee!

20200802Brief
Nach Durchgang der nächtlichen Front soll sich ab heute Mittag mäßige bis gute Thermik entwickeln. Jörg plant eine Aufgabenstellung in Richtung Westen, Westerwald, evtl. Eifel. Startbereitschaft gegen 1200. Pilotenbriefing in der Halle mit verkünden der Aufgabe 1130.

sh

Samstag, 1.8.2020, 2000, WT -1

Guten Abend liebe Fans,

das Briefing halten Jörg und Jan-Peter mit den mehr als 30 Teams in der Flugzeughalle. Die Regeln unseres Wettbewerbs sind einfach. Wer zuerst im Ziel ist, der bekommt die meisten Punkte des Tages. Das ist Grand Prix. Damit hat auch der noch eine Chance alles zu gewinnen, der mal einen Tag hinten gelegen hat. Wie in der Formel 1.
20200801briefing1

 

Für morgen kündigt Jörg ein Wetterfenster am Nachmittag an, das eine kleine Aufgabe Richtung Westerwald ermöglichen soll. Na, wir werden sehen. Die Wettermodelle und Vorhersagen werden von TopMeteo, Deutscher Wetterdienst und SkySight geliefert. Bis Ende nächster Woche wird es vermutlich jeden Tag fliegbar sein. Nächstes Briefing wird Sonntag, 0900 Uhr, sein.

sh


Donnerstag, 30. Juli 2020, 2400, WT -3

Guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde der Wetzlarer Woche,

wegebau
noch dreimal schlafen und der erste Wertungstag beginnt. Alle hier sind soooo gespannt. Heute hatten wir nochmal Feinschliff, damit alles tiptop ist und reibungslos funktioniert. Soweit wir das in diesen Zeiten vorbereiten können, nach bestem Wissen und Gewissen, trotz steigender Infektionszahlen. Felix, David, Paula und Timo frisierten abermals die Lepostrecke, damit die Seillieferungen zügig erfolgen. Habe das mit dem "G" schonmal probiert, 40 mit Seil sind locker drin. Die Hängerstellplätze wurden geschliffen, Platz ist genug da für die über 30 Deichseln. Fahrt bitte mit Eurem Hänger Richtung Osten an die Startstelle. Gestern haben die Jungs den Wettbewerbsraum abgeflogen und das Wetter für nächste Woche bestellt. Es wird sonnig, heiß und stellenweise schnell, überwiegend im Osten, Thüringer und Franken. Wir freuen uns auf großen Spaß.wolki


Das Wettbewerbsfeld könnt Ihr verfolgen z.B. bei glideandseek. Die Aufgaben und Ergebnisse stehen unter Soaringspot. Die einzelnen Flüge, die von den Garbenheimer Wiesen bei Wetzlar ausgehen werden im Detail im OLC dargestellt. Auch wenn ich mich wiederhole, der Film von Ulrich Kern trifft unsere Sache ganz intim.

sh




Samstag, 18. Juli 2020, 2400, WT -15

20200718 finn

 

Guten Abend, liebe Freundinnen und Freunde der Wetzlarer Woche,

es geht los. An dieser Stelle findet Ihr in loser Folge das, was uns im Zusammenhang mit unserer so geilen Veranstaltung  bewegt. Nun haben wir es soweit geschafft, daß wir in diesen Zeiten dieses schon traditionelle Event noch mit Verzögerung, also mit dem 1. August, auf die Beine stellen können. Und wir sind im Endanflug. Unser Hygienekomzept steht, nur Ihr müsst noch mitarbeiten. Mehr als 30 Teams sind angemeldet Soaringspot.  Die Teilnehmer erhalten demnächst die entsprechenden Instruktionen.  Das Orga-Team rödelt regelmäßig. Heute wurden die Landebahnmarkierungern geputzt, damit Ihr Euren Einschlagpunkt auch findet (Drohnenbild).

IMG 20200715 WA0001 Nebenbei läuft unser Alltagsgeschäft. Und das besteht aus einem unermüdlichen Schulbetrieb für über 15 Flugschüler. Heute wieder ein A-Flug. Unser Finn hatte einen unvergesslichen Tag (Bild oben). Manch ein geneigter Leser hier wird sich an seinen Tag damals erinnern und wird bewerten können, was das in einem Fliegerleben bedeutet.  

Und dann sammelten wir fleissig Ligapunkte. Heute war es wie angesagt durchwachsen. Wer  aber nicht fliegt, der sammelt keine Erfahrung. Also flogen unsere Schüler mit ihren ambitionieten Lehrern in der DG und im Twin unter den Thermikreihungen mal eben über hundert Speedpunkte ein. Das wurde ergänzt durch einen lässigen Werkstattflug von Jörg. OLC Hessen

Insgesamt ist die Stimmung bei uns sehr hoffnungsvoll und wir freuen uns alle auf die kommende Wetzlarer Woche im Segelflug. In diesem Jahr wird alles etwas anders sein, aber mir Eurer Hilfe werden wir sicher gemeinsam wieder sehr schöne Erlebnisse haben.

Jörg, Jan-Peter, sh


 

 


 

20180503 WA0006

Liebe Freundinnen und Freunde der Wetzlarer Woche, beeilt Euch bitte!

Ja, wenn jetzt nichts mehr dazwischen kommt,  findet die WW20 sicher statt, ab dem 1. August. Mit dem gebotenen Abstand.

Mehr als 25 Teams sind bereits fest angemeldet.

Die wenigen Restplätze werden nach Eingangsdatum der ANMELDUNG verteilt.

Wir freuen uns auf Euch!

Jörg, Jan-Peter und der Rest der Crew


 

Dienstag, 7.5.2019, 23 Uhr

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Guten Abend, liebe Freunde!

So sehen Sieger aus. Belohnt wurden sie mit bezaubernden Uhren von Zeitfluegel und Sachgeschenken von Üli's Segelflugbedarf. Ihr habt Euch sicherlich auf Soaringspot die Ergebnisse längst angeschaut. Ja, ich bin spät mit einem Resümee, das Ende des Wettbewerbs ist schon drei Tage her. Und dieses Ende zog sich mit einem rauschenden Abschlußabend lange hin. Am Sonntag waren wir beschäftigt mit Punkte sammeln für die Landesliga und Aufräumarbeiten. Und dann mußten sich die vielen, vielen Eindrücke aus der Wetzlarer Woche 2019 erstmal setzen. Was bleibt also für diesen Rückblick im Gedächtnis? Erstmal die famose Arbeit der beiden Tasksetter, Jörg und Jan-Peter, die letztlich mit ihren Copiloten am Ende ihre jeweilige Klasse gewannen. Man könnte meinen, dass sie sich die Aufgaben auf den Leib geschneidert hatten. Dies wäre aber sehr ungerecht. Alle Teilnehmer hatten wirklich Spaß auf den Strecken in diesen engen Wetterräumen. Frei nach Raumschiff Enterprise drangen wir in Galaxien vor, die nie zuvor ein..... Oder wer kennt Dillingen im Saarland? Warum muss man bei sieben Achtel Bedeckung nach Mengeringhausen? Wo ist das überhaupt? Jörg und Jan zeigten eindrucksvoll, welche Energie wir mit unseren antriebslosen Gleitern aus der Atmosphäre des Planeten Erde ziehen können, wenn man die tragenden Linien klug genug wählt. Unterstützt wurde die Wettbewerbsleitung durch die immer besser werdenden Wetterportale Skysight und TopMeteo. Der Mensch lernt ja insbesondere vom Abgucken. Und das geht beim gemeinsamen Strecke fliegen besonders gut. Die jungen Piloten in L1, TP und JM kapierten schnell und zeigten oft den alten Hasen das Leitwerk von hinten. Damit ist ein Erziehungsauftrag dieses Wettbewerbs schon mal erfüllt. Nun gab es keinen richtigen Regentag, der mit Ersatzprogramm gefüllt werden musste. So war nur am Samstag Zeit für Vorträge. Nachdenklich machte uns Alfred mit einem Einblick in seine Arbeit als Safety Officer bei großen Wettbewerben. Wettbewerbssegelflug macht unsere nicht ungefährliche Sportart noch viermal gefährlicher. Er zeigte neue Wege zur Unfallprävention auf und bietet mit Flytop Schulungen zum Thema für Multiplikatoren an.  Bemerkenswert war im Lauf der Woche die Entwicklung einer Mischung aus sportlicher Konkurrenz und fürsorglicher Kameradschaft zwischen den Teilnehmern. Unvergesslich bleiben die herzhaften Abendessen, die Edyta, Elke, Werner, Timo und die vielen anderen Helfer servierten. Der Abschied untereinander fiel schwer. Wehmütig schaute man nach den dutzenden Segelflugzeughängern, die Samstag und Sonntag die Wiesen wieder verließen. Alle wünschen sich ein Wiedersehen. Und dies wird es 2020 geben, vom 25. April bis 2. Mai. Die gemachten Erfahrungen werden die Organisation des Wettbewerbs weiter verbessern. Z.B. werden bereits jetzt durch die Teilnahme an der Wetzlarer Woche Punkte für die bundesweite Rangliste der DAeC-Segelflugkommision erlangt. Die Einteilung der Teilnehmer während der Wetzlarer Woche in zwei übersichtliche Klassen bietet sowohl für den ambitionierten Piloten wie auch den Einsteiger in den Wettbewewrbssegelflug sportlichen Reiz.  

Wir sehen uns nächstes Jahr! sh

Hinweis in eigener Sache: Möchtest Du auch ein Segelflieger werden, der lange, hoch und weit ohne Motor fliegen kann, dann komme am Wochenende bei uns vorbei und sprich uns an. Gerne bekommst Du Auskunft. Oder schreibe Mail an unseren Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Jetzt im Frühjahr ist genau der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in unsere faszinierende Leidenschaft.  Beginnen kannst Du ab dem 14. Lebensjahr. Wir bilden Dich zum Piloten aus auf modernen, sicheren Flugzeugen aus Faserverbundwerkstoffen, ausgerüstet mit zeitgemäßen Bordcomputern und Antikollisionssystemen. Als Jugendlicher zahlst Du bei uns 36,50€ im Monat. Pauschal, komplett, einschließlich aller Flugstunden. 

 

Freitag, 3. Mai 2019, 22.30 Uhr, WT6

WW19 1 5

WW19 1 6

Liebe Fangemeinde,

ja, die gibt es offenbar wurde mir gesagt. Leute, die diese Zeilen lesen und abends auf die Fortsetzung warten. Euch zuliebe hab ich mich überwunden, meine heutigen Eindrücke niederzuschreiben, trotz eines gemachten Kardinalfehlers. Ich sage nur soweit: Rückenwindwende tief angeflogen, über Wipfeln und Windrädern sich wieder gefunden, Korbacher Becken, keine Chance, Han Solo bemüht, aus der Traum, null Punkte. So ist Grand Prix. Viele andere flogen fehlerfrei. Oft stellt sich dann beim segelfliegenden Mensch und nur bei ihm das Symptom des fixierten Cockpit-Grinsens ein. Oben seht Ihr drei Exemplare mit deutlicher Ausprägung. Auslöser dieses anhaltenden Glückszustandes, der keinen Krankheitswert hat, sonderen eher gesundheitsfördernd ist, ist eine kleine Zahl in Metern in einem Display vor ihm. Diese Zahl gibt die nötige Höhe an, damit dieser Mensch in seinem antriebslosen Gleitflugzeug seinen Ziel- oder Heimatflugplatz ohne weitere Thermiksuche erreichen kann. Wenn also diese sogenannte Endanflughöhe erreicht ist, stellt sich schlagartig das fixierte Cockpit-Grinsen ein und hält bis weit über eine geglückte Landung hin an. Fast ausnahmslos fand man heute das beschriebene Symptom bei allen Teilnehmern der Wetzlarer Woche 2019, auch bei denen, die Kardinalfehler machten. Denn: Wir haben sechs von sechs Tagen überland geflogen, die volle Ausbeute. Wir haben wunderbare Erlebnisse gehabt und nur dazu gelernt. Nicht nur in der Luft, wo in sportlicher und fairer Konkurrenz gekämpft wurde. Sondern auch in den Briefings und den abendlichen Fachsimpeleien.  Bei diesem durchwachsenen Wetter wären die meisten von uns noch nicht mal zum Flugplatz gekommen. Jörg zeigte aber jeden Tag mit seinen fundierten Vorhersagen, dass man doch aus der Atmosphäre des Planeten Erde Energie zum Segelfliegen geschenkt bekommt. Eine der erfolgreichsten Wetzlarer Wochen geht zu Ende und verlangt geradezu eine Fortsetzung. Morgen Abend 18.30 Uhr Siegerehrung, anschließend Grillflaasch unn Schoppe. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir morgen noch einen Wertungstag bekommen liegt bei 50%. Dazu muss das bekannte Wetterfenster von Jörg eintreten.

Bis mojee, sh

Donnerstag, 2. Mai. 2019, 23 Uhr, WT5

Liebe Freunde,

die Wetterentwicklung ist nicht mehr so inspirierend, dass das Schreiben leicht von der Hand geht. Heute begann es sehr spät am Mittag aufzugehen und der Wind war stark. Daher stark zerrissene Thermik und später Start. Ein Großteil der Rookies kam nicht weg und der Tag wurde für sie neutralisiert. Die Advanced flogen Richtung Bad Wildungen ab und mühten sich bis hinter Marburg. Dann konnten sie im Kellerwald überraschend einige 3-4 m/s - Bärte ziehen und die Aufgabe entwickelte sich zu einem Nachmittagsspaziergang. Wieder ein Lob an die Tasksetter für ihr Gespür für den besten Wetterraum.  Und Dank an die entspannten Controller von Fritzlar Tower für die freundliche Überlassung des Luftraums. Inspirierend ist der Artikel von Pascal Reeber in der WNZ von heute. Er hatte uns Anfang der Woche besucht und sehr gut zugehört. Danke Pascal für das treffende Stimmungsbild über unsere faszinierende Sportart.

Bis moje, sh

 

Mittwoch, 1. Mai 2019, 23 Uhr, WT4

WW19 1 2

Guten Abend, liebe Freunde!

Bismarckturm, der Schicksalsturm. Da fliegt der Mensch mit seinem antriebslosen Gefährt über 400 km bis ins Saarland (Dillingen) und zurück. Und dann diese verflixte Ziellinie, die da oben auf dem Deutschherrenberg liegt. Heute hat es OM erwischt, die als erste mit deutlichen Vorsprung wieder daheim war, aber diese Ziellinie nicht kreuzte. Sport ist gnadenlos, er will gerecht sein, Regel ist Regel, man soll ja auch was lernen, null Punkte. Dennoch OM: Respekt. Und dann die 3W. Konsequenter Pilot, 15m Spannweite, Schleicher-Qualität, einfach schnell, Platz eins. Glückwunsch, Christian. Wo wir bei Schleicher Poppenhausen sind. Die Akaflieger machten in Garbenheim heute ihren Jungfernflug mit ihrer funkelnagelneuen ASG 32. Das Grinsen im Gesicht der Piloten hielt Stunden. Die Rookies erzielten auf den knapp 300 km nach Idar-Oberstein zackige 80er Schnitte. Die Thermik war ab dem Soonwald da so richtig gut mit Basis bei 2100 m und 3m/s Steigen. Die Tasksetter lagen erneut sehr gut mit ihrer Prognose des bestmöglichen Wetterraums. Immerhin haben wir schon vier von vier Wertungstagen und weitere werden folgen. Die Spannung hält an.

Bis mojee, sh

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Dienstag, 30.4.19, 22 Uhr, WT3

ww2019 WT3

Guten Abend, liebe Freunde und Interressierte,

ein sonniger Tag ist zu Ende gegangen. Außenlandungen na klar, aber heute nur zwei und die auf Flugplätzen (Amöneburg, Alsfeld). Der Katastrophenschutz wurde nicht alarmiert. Die Advanced absolvierte Dierdorf/Westerwald und Wasserkuppe/Rhön, entsprechend 326km. Ein mäßig schnelles Rennen über etwa vier Stunden, das wieder zeigte, wie entscheidend die Wahl des Flugweges ist. Im Lauf des Tages entwickelte sich aus dem anfänglichen Blau doch zuverlässige Wolkenthermik. Die Rookies kamen heute in der zweiten Reihe auf 210 km Richtung Elz und Schwalmstadt. Der Thermiktag war lang und die letzten Landungen nach 18.30 Uhr. Über einen kleinen Aufreger sollte bei sonst fehlenden Vorkommnissen berichtet werden. Mit einer kreuzenden Motormaschine hatte ein kurbelnder Pulk in etwa 1200 m Höhe einen doch schon haarsträubenden near miss. Die Aufnahmen der mitlaufenden GoPro`s sollen hinsichtlich des Kennzeichens nun ausgewertet werden. Lehrreich sind die abendlichen Debriefings von Paul, der die Loggerfiles simultan ablaufen lässt. Da kann man sehen, welche Fehlentscheidung wie bestraft wird. Die nächsten Tage bis Samstag bleiben fliegbar. Die Stimmung bleibt gut.

Bis mojee, sh

 

29.4.19, 21 Uhr, WT2

 

ww19 wt2

Liebe Freunde und Interessierte,

was für ein Segelfliegertag. Die Überschrift könnte "Retten-Löschen-Bergen" lauten. Doch der Reihe nach. Jörg und Jan hatten nach Westen vor der herannahenden Front eine kleine 150 km Aufgabe für beide Klassen ausgearbeitet, Bismarckturm-Montabaur-Dauborn-Bismarck. Die hatte gerade so gepasst, bis die Cirren und Überentwicklung alles abdeckten. Das Feld war zügig in der Luft und die Letzten der Advanced flogen gegen 13 Uhr ab. Dann stumpfte die Thermik relativ schnell ab und die Gleitstrecken wurden zwischen den Bärten lang. Dies führte zu mindestens fünf Außenlandungen im Raum Limburg. Diese beunruhigten die dortige Leitstelle wegen der wohl häufigen Anrufe besorgter Bürger. Mehrfach wurden wohl "Abstürze von Leichtflugzeugen" gemeldet. Bei Kubach löste Michi mit der Hörbacher DG auf dem topfebenen Acker fast den Katastrophenfall aus. Er dankte für die "Bergung" und die kurze Alarmierungszeit der kompletten Einsatzgruppe der örtlichen Feuerwehr, zwei Rettungswagenbesatzungen, dem Notarzt und dem Einsatz leitenden Bürgermeister. Kaputt gegangen war bei keinem irgend etwas. Die Äcker sind ja derzeit kilometerlang frisch bearbeitet und mit allenfalls niedrigen Bewuchs. Die Presse zeigte sich glücklich, dass niemand verletzt wurde. Während dessen musste auch ein Polizeihubschrauber in Egelsbach die Turbinen warm laufen lassen, um zu der ungewöhnlichen Bedrohungslage zu starten. Der Vorsitzende der Elzer Luftsportgruppe wurde gebeten, in seiner Flugplatzhalle nachzuschauen, ob noch alle Flieger da sind. Dann endlich konnte unser Flugleiter Sascha der Polizeileitstelle nach Rückfrage doch erklären, dass das Phänomen Außenlandung eines Segelflugzeuges nichts Ungewöhnliches oder gar Bedrohliches ist. Ihr seht, liebe Freunde, wir sind mittlerweile absolute Randsportart. Ein Segelflugzeug auf dem Acker gilt als Absturz eines Leichtflugzeugs, ist seltener als die Landung eines Heißluftballons und kann den Katastrophenfall auslösen. Wir möchten allen Mitbürgern, Rettern, Helfern, Polizisten und Funktionsträgern danken, die sich Sorgen um unsere Gesundheit gemacht haben. Unser Wettbewerb soll dazu beitragen, dass eben mehr Segelflug betrieben wird und mehr junge Leute den Zugang zu unserer Sportart finden. Zu hoffen bleibt, dass die Außenlandung eines Segelflugzeuges wieder als gewöhnlich angesehen wird. Ergebnisse des heutigen Tages hier. Morgen wird der dritte Wertungstag fliegbar. Möglichst ohne Außenlandung. Thermik gibt es mäßig bis gut, wenige Cumuli, besser im Westen.

Bis moje, sh

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Sonntag, 28.4.19, 22 Uhr, WT1

Guten Abend, liebe Freunde!

Besser als gedacht. So haben es die meisten heute empfunden. Gegen Mittag war die Wolkendecke wie vorhergesagt  aufgebrochen und ein paar Sonnenstrahlen genügten, um die kalte Luft zum kochen zu bringen. Mit der anfänglichen Basis von 1000m NN war es dann doch recht sportlich durch die Schwalm zum Mosenberg zu kriechen. Das Schöne ist, im Wettbewerb ist man meist nie allein auf Strecke. Die Rookies hatten Pech mit einem Schauer, der an der Abfluglinie stand und einen großen Teil der Teilnehmer erstmal herunter spülte. Die, die dann nochmal gestartet sind, fanden am Nachmittag aber oft knackiges Steigen. Aufgabe und Ergebnisse könnt ihr hier auswerten. Nebenbei gab es für den VfL ordentlich Speedpunkte für die Landesliga. Bemerkenswert für unseren kleinen Verein ist, dass wir uns in der bundesweiten Qualiliga in den Top Ten halten. Nun träumen wir nicht von Bundesliga und Aufstieg. Dafür ist die Saison noch lang und wir zu wenige. Diese sind aber mächtig stolz. Morgen wird es nach Westen gehen. Spannend wird sein, ob wir vor der herannahenden Front wierder daheim sind. 

Bis Moje, sh

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Sonntag, 28.4.19, 10 Uhr, WT1

Mojee!

Der Kaltlufttropfen hat uns heute im Griff. Jörg ist optimistisch, dass die eingeflossene Kaltluft nicht zu feucht ist zum Überentwickeln in unserem Raum. Die Chance auf mässige Thermik besteht, evtl. durchsetzt mit einzelnen Schauern. Wir werden gegen 12Uhr startbereit sein. Die Rookies sollen ein kleines Dreieck Bismarckturm-Schönstadt-Homberg/Ohm absolvieren. Für die Advanced Zielrück Mosenberg.

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Samstag, 27.4.19, 22.30 Uhr

WW19 1

Guten Abend, liebe Freunde!

Ein erfolgreiches Briefing ist durch. Alle Piloten sind vollzählig angereist. 22 Mannschaften mit ihren Ein- und Doppelsitzern nehmen teil. Mit der weitesten Anreise begrüßte Jörg Christian aus Königsdorf mit seinem Discus. Morgen früh werden wir aufrüsten und gegen 12 Uhr startbereit sein. Bereit für das berühmte Wetterfenster. Hoffen wir das Beste. Zumindest können ein paar Trainingsstarts gemacht werden. Anfang nächster Woche wird das Wetter sehr hoffnungsvoll. Die Kameradschaft am ersten Abend heute zu erleben war schon bemerkenswert. Vielen Dank an die gesamte Jugendgruppe für lecker Steak und Salat!

Bis moje, sh

Mittwoch, 24.4.19, 23 Uhr

Guten Abend, liebe Segelflugfreunde!

Drei Tage noch bis zum ersten Wertungstag unserer diesjährigen Wetzlarer Woche. Ab Sonntag, 28.4.19, werden sich über 20 Mannschaften mit ihren Segelflugzeugen zur traditionellen Wetzlarer Woche in den Garbenheimer Wiesen treffen. Der Verein für Luftfahrt hat Piloten aus benachbarten und befreundeten Vereinen zum Wettbewerb auf sein Segelfluggelände eingeladen. Eine Woche lang werden sie lautlos auf Strecke gehen. Die Regeln sind einfach. Je nach Wetterlage und vorhergesagter Thermikentwicklung müssen die Teilnehmer Aufgaben mit Wendepunkten möglichst schnell umrunden. Gestartet wird an der Winde. Nach einigen Kreisen im Aufwind beginnt die Wertung mit Freigabe der Startlinie im Regattastart. Spannend für den Zuschauer wird es sein, wer am Nachmittag der Wettbewerbstage die gedachte Ziellinie auf Höhe des Bismarckturms als Erster überfliegt. Wettbewerbsleiter und Vereinsvorsitzender Jörg Mathes hofft auf möglichst viele fliegbare Tage bis 4.Mai.

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An dieser Stelle wird in loser Folge über den Wettbewerb berichtet werden. Eröffnungsbriefing ist am Samstag um 19 Uhr in unseren Räumen. Interessierte finden die Aufgaben und Wertungen bei Soaringspot . Unseren Flugbetrieb seht ihr live im Glidernet. Unsere Anhänger von Facebook treffen sich hier. Bei fliegbarem Wetter lohnt es sich ganz real am Nachmittag uns in den Garbenheimer Wiesen zu besuchen und die ankommenden Flugzeuge zu beobachten. Sprecht uns einfach an, gerne erhaltet ihr Auskunft. Und dann ist noch der OLC-Ligawettbewerb gestartet, auf den einige von uns ganz heiß sind. Zur ersten Runde am letzten Wochernende (Ostern) setzten unsere Speedpiloten jedenfalls schon mal ein kräftiges Ausrufezeichen. Auf Anhieb landeten sie auf dem vierten Platz in der Landesklasse und dem 19. der bundesweiten Qualiliga

Spannende Flüge wünscht

sh