Die Wetzlarer Woche 2026. Der Blog.
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2. Mai 2026 Wetzlarer Woche 2026, das Finale

Nach dem siebten von sieben möglichen Wertungstagen ging die Wetzlarer Woche 2026 als eine der bestbesuchten mit der Siegerfeier zu Ende. Teilnehmer wie Veranstalter brachten ihren Dank zum Ausdruck für den harmonischen und unfallfreien Verlauf mit dem großen Teilnehmerfeld und den durchgeführten über 350 Starts. Fast 35.000 Kilometer in etwa 700 Segelflugstunden legten die 37 Maschinen in einer Woche zurück. Die abschließenden Wertungslisten findest Du bei SoaringSpot, die Flugspuren bei WeGlide. Das Team des Ausrichters und viele Teilnehmer freuen sich schon auf die nächste Wetzlarer Woche in der ersten Maiwoche 2027.






1. Mai 2026 Wetzlarer Woche 2026, 6. Wertungstag

Das Hoch altert und damit die Steigwerte und die Basishöhe. Der Tag begann sehr zäh für die zuerst gestarteten. Durch die verzögerte Thermikentwicklung war die Wettbewerbsleitung gezwungen, die Aufgaben zu verkleinern. Ohne weitere Wenden ging es nach Haina am Kellerwald bzw. Witzenhausen im Bezirk Kassel. Der Rückweg war für viele dann ohne Motor oder Landung nicht zu machen. Morgen wird Jörg sicherlich eine neue Aufgabe basteln, die garantiert, dass alle pünktlich zur Siegerfeier zurück sind. SoaringSpot WeGlide

30.4.26 Wetzlarer Woche 2026, 5. Wertungstag
Quick and dirty, schnell und schmutzig, war heute die Aufgabe. Das Hoch mit der trockenen Kaltluft bleibt weiter bestimmend. Also keine Wolken und viel Wind. Die Aufgaben mit kurzen, schnellen Strecken wurden damit sehr interessant. 18m- und DoSi- Klasse starteten nur mit geringen Zeitunterschied und hatten die gleichen Wenden. Die Führung wechselte sich immer wieder ab. Am Ende entschied nur die glückliche Streckenwahl nach der letzten Wende im Vogelsberg. Meist war die Stimmung im Cockpit gut und beim abendlichen gemeinsamen Essen zeigten sich überwiegend zufriedene Gesichter.


29.4.26 Wetzlarer Woche 2026, 4. Wertungstag

Windspiel II. "Dieselbe Sch... wie gestern..." schallte es mal im Funk. Nicht ganz. Im Vergleich zu gestern waren Wind und auch Thermik etwas kräftiger. Die Spielwiese Taunus war gleich, nur die Strecken verkürzt. Damit waren die Chancen erhöht, am Ende des Tages nach Hause zu kommen. Vielen hat es gefallen. Oben seht Ihr die Flugspuren mit dem deutlichen Windversatz beim Kurbeln. Unsere auswärtigen Gäste hatten die Möglichkeit die Luftraumstruktur von Rhein-Main hautnah kennenzulernen. SoaringSpot WeGlide


28.4.26 Wetzlarer Woche 2026, 3. Wertungstag

Windspiel. Heute kam eine neue Facette der Blauthermik ins Spiel. Kräftiger Ostwind, der die Thermik besonders in Bodennähe zerriss. Die besten Steigwerte wurden zur Abwechslung im Taunus versprochen. Also ging es je nach Klasse Richtung Nastätten im Taunus oder Simmern im Hunsrück. Der Rückweg gegen den Wind mit ordentlich Versatz beim Kurbeln war anspruchsvoll. Die Streckenwahl hat wieder einmal gepasst, echte Außenlandungen waren selten. SoaringSpot. WeGlide



27.4.26 Wetzlarer Woche 2026, 2. Wertungstag
"Besser als gedacht" haben viele gesagt. Es ist faszinierend, wie genau die Vorhersagemodelle Topmeteo oder Skysight geworden sind. Wie vorhergesagt entwickelte das Rothaargebirge ganz gute Grauthermik unter der zarten hohen Bewölkung. Stellenweise ging es bis 1800m. Die Anreise über die Höhenrücken am Dilltal gestaltete sich im Vergleich zu gestern etwas einfacher. Alle Klassen konnten ihre vorgegebenen Aufgaben antreten. Außenlander oder Abbrecher waren selten. Normalerweise wäre kaum einer heute auf die Idee gekommen, bei dieser Blauthermik ins hohe und stellenweise unlandbare Gelände zu fliegen. Vom Optimismus der Tasksetter konnte jeder mal wieder profitieren. Wieder was gelernt. SoaringSpot WeGlide



26.4.26 Wetzlarer Woche 2026, 1. Wertungstag
Blau, so blau. Es ist Ende April und ein stabiles Hoch hat sich über uns festgesetzt. Den Wanderer freut es, der Segelflieger kann fliegen, muß in der mäßigen Blauthermik mit niedriger Basis aber kämpfen. Die Aufgaben heute waren herausvordernd, das vorgefiundene Wetter entsprach weitgehend der Vorhersage. Denn über dem Rothaargebirge wurde ab Nachmittag gute Thermik in einer Konvergenz versprochen. Jetzt war aber das Rankommen nicht einfach aus dem thermisch stabilen Lahn- und Dilltal. Die 18m-Klasse, als Erste gestartet, kämpfte sich in Teamarbeit um die Wenden im Siegerland und Hessischen Upland mehr oder weniger schnell. Für die Doppelsitzer und die erstmals geteilte Clubklasse war die zerissene Blauthermik kaum greifbar. Außenlandungen, bevorzugt in Breitscheid, oder Motorzündungen waren in der Mehrzahl. Umso mehr muß man die kompletten und jeweils einzigen Umrundungen in der jeweiligen Klasse von Mathias und Becki hypen, Chapeau. SoaringSpot WeGlide



25.4.26 Die Wetzlarer Woche 2026 beginnt

Jetzt geht es los, die Wetzlarer Woche 2026 beginnt. Jörg und Marcus begrüßten zum Eröffnungsbriefing am Samstagabend 37 Teams in den Garbenheimer Wiesen. Für viele war es ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten, die schon regelmäßig an dem beliebten Grand Prix des Wetzlarer Vereins für Luftfahrt teilgenommen haben. Die Teilnehmenden, die Aufgaben und die Wertungen findest Du bei Soaring Spot. Das Wetter soll sich die nächsten Tage stabil und gut fliegbar zeigen. In loser Folge findest Du hier die nächsten Tage Impressionen unseres Wettbewerbs. Du kannst live die spannenden Rennen mit z.B. Weglide oder glide and seek verfolgen.


Wetzlarer Woche 2026 ausgebucht
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Unser traditioneller Grand-Prix-Wettbewerb wird 2026 bereits zum elften Mal nach Neuauflage stattfinden. Wie gewohnt in der Woche des Maifeiertags vom 25.4. bis 2.5.26.
Das bewährte Konzept unseres
Freundschaftswettbewerbs im Streckensegelflug bietet besonders dem fliegerischen Nachwuchs die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Wettbewerbsmodus zu sammeln. Abgesehen davon ist es jedes Jahr sehr befruchtend, Erfahrungen mit Freunden und Gleichgesinnten auszutauschen.
Die Regeln sind einfach. Nach Regattastart gewinnt der, der nach erfolgreich absolvierter Tagesaufgabe die Ziellinie am Bismarckturm als Erster überquert. So geht Grand Prix, wie in der Formel 1. Gewertet wird in den Klassen Club, 18m-Einsitzer und 20m-Doppelsitzer.
Begleitet werden die Wertungstage mit fundierten Wettervorhersagen, Briefings, Analysen und interessanten Vorträgen rund um das Segelfliegen.
Mittlerweile hat sich ein Stammpublikum von begeisterten Teilnehmern gebildet, die das Gesamtpaket der Macher um Jörg, Jan und Marcus sehr zu schätzen wissen. Die 36 Teilnahmeplätze sind vollständig vergeben.
Das war die Wetzlarer Woche 2024
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In der ersten Maiwoche trafen sich 30 Teams mit ihren Segelflugzeugen zur schon traditionellen Wetzlarer Woche im Segelflug in den Garbenheimer Wiesen. Der Verein für Luftfahrt hatte Piloten aus benachbarten und befreundeten Vereinen zum Wettbewerb auf sein Segelfluggelände eingeladen. Eine Woche lang gingen die Segelflieger auf Strecke, um die Tagesaufgaben der Tasksetter Jörg und Marcus zu bewältigen. Bei typischem Maiwetter mit einzelnen und teilweise schaurigen Frontdurchgängen konnte an vier Wertungstagen geflogen werden. Die Regeln des Grand-Prix-Wettbewerbs sind einfach. Nach Freigabe der Startlinie zum gemeinsamen Regattastart gewinnt der den Tagessieg, der nach Umrundung der gesetzten Wenden die Ziellinie am Bismarckturm als Erster überquert. Damit ergaben sich in den einzelnen Klassen, Club, Standard und 18m/Doppelsitzer, spannende und spektakuläre Rennen mit engen Finishs. Tagesaufgaben und Plazierungen seht Ihr bei Soaring Spot. Die Flüge könnt Ihr bei Weglide vergleichen. Am Ende lag in der 18m/Dosi-Klasse Sigi Samson (AC Langenselbold) bei Punktgleichheit nur durch die Geschwindigkeitswertung einen Hauch vor Wolfgang Schwarz (FSV Kassel/Zierenberg). Dritter wurde Hans Biesters aus den Niederlanden (Amsterdamsche Club voor Zweefvliegen). Die Standardklasse entschied Raphael Twardowski (FSG Datteln-Bork) knapp vor Rainer Reubelt (LSC Bad Homburg) für sich, Dritter wurde Philipp Wischnewski, ebenso aus Bad Homburg. In der Clubklasse behauptete sich wiederum durch Geschwindigkeitswertung bei Punktgleichheit Lars Liebert (AeC Bad Nauheim) vor Christian Ditzel (FSV Kassel/Zierenberg). Ganz besondere Wettbewerbserfahrung erfuhr der Drittplazierte Noah Kleeberg (LSV Seligenstadt/Zellhausen), der in diesem Jahr das Förderflugzeug HE der Luftsportjugend Hessen zur Verfügung hat. Dies unterstreicht, wie unser Segelflugwettbewerb Wetzlarer Woche besonders dem fliegerischen Nachwuchs die Möglichkeit bietet, erste Erfahrungen im Wettbewerbsmodus zu sammeln.
Möglich wird ein solcher Wettbewerb und sein reibungsloser Ablauf nur mit der vollen Unterstützung aller unserer Vereinsmitglieder, denen die Teilnehmer ihren besonderen Dank aussprachen. Eine zentrale Rolle spielte unsere nagelneue, kräftige Startwinde, die wir mit Hilfe des Sportlands Hessen und der Sportstadt Wetzlar anschaffen konnten. Großzügige Unterstützung erfuhr der Wettbewerb durch Zeitflügel Uhren, Ülis Segelflugbedarf, TopMeteo Flugwetter, SkySight soaring weather, WeGlide Segelflugplattform und den Sportverbänden LSB Hessen und HLB.
